Zusammen mit unserer langjährigen Erfahrung und regelmäßigen Fortbildungen, um jederzeit auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, können wir Ihnen sichere Behandlungsmethoden auf höchstem Niveau anbieten. Es erwartet Sie folgendes Behandlungsspektrum, das wir auf höchstem Niveau mit neuesten Methoden, modernsten Geräten und hochqualitativen Materialien ausführen.


Zahnerhaltung

Karies ist eine Volkskrankheit ,der überwiegende Teil der Bevölkerung leidet daran. Die Behandlung von Karies gehört zu den Basics der Zahnmedizin, die wir natürlich beherrschen. Füllungstherapie mit bewährten klassischen und modernen hochwertigen Materialien wie zahnfarbene Compositkunststoffe und
Keramiken oder auch Gold.

Kariesfrüherkennung und Prävention

Wurzelkanalbehandlung-Endodontie

Wann braucht ein Zahn eine Wurzelkanalbehandlung?
In den häufigsten Fällen erkrankt ein Zahn durch Kariesbakterien aber auch Unfälle (Trauma) können eine Ursache sein. Eine Entzündung oder Infektion im Zahninneren sind dann die Folge.
Im Inneren des Zahnes befindet sich lebendes Gewebe mit Blut-
gefäßen und Nervendigungen (Pulpa). Da die Abwehrleistung dieser Pulpa sehr eingeschränkt ist führen solche Reize häufig dazu,
dass dieses Organ schwer erkrankt und vielmals verloren ist. In diesen Fällen wird eine Wurzelkanalbehandlung nötig. Eine Wurzel-
kanalbehandlung stellt dann die einzige Möglichkeit dar einen Zahn zu erhalten.

Wie geht eine Wurzelkanalbehandlung vor sich?
Zunächst wird der Zahn zur Vermeidung von Schmerzen anästhesiert und dann mit einem Gummituch (Kofferdam) isoliert.
Damit wird verhindert, dass Speichel oder Bakterien aus der Mund-
höhle an den Zahn gelangen.
Dann verschafft man sich Zugang zum Pulpencavum in der Zahnkrone und zu den Nervkanälen in den Zahnwurzeln. Dabei werden feinste Strukturen
dargestellt, die eine Verwendung von Vergrößerungssystemen unabdingbar machen. Aus diesem Grund werden schon seit 1998 ausnahmslos alle Wurzelkanalbehandlungen mit einem Dentalmikroskop ausgeführt. Man kann nur behandeln was man sieht  "you can only treat what you can see"; Zitat nach Prof. S. Kim Philadelphia, USA!  Dann wird im weiteren Verlauf die Länge der Nervkanäle bestimmt. Zur Vermeidung unnötiger Röntgenauf-nahmen geschieht dies auf elektrometrischem Weg. Diese Nervkanäle werden dann in ihrer vollen Länge aufbereitet, gespült und desinfiziert. Wenn das Gewebe um die Zahnwurzeln eine starke Entzündung aufweist, ist evtl. eine medikamentöse Einlage zur weiteren Desinfektion der Nervkanäle nötig. Das Ziel ist das Nervkanalsystem gründlich von Bakterien zu reinigen.
Nach der vollständigen Desinfektion werden diese getrocknet und mit warmer Guttapercha dreidimensional abgefüllt. Im Anschluß
muß der Zahn durch eine Füllung, eine Teilkrone oder eine Krone
bakteriendicht verschlossen und restauriert werden.

Erneuerung insuffizienter Wurzelkanalbehandlungen (endodontische Revisionen)
Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist es das Nervkanalsystem von Bakterien
zu reinigen, durch eine dichte Wurzelfüllung und eine dichte Restauration eine  bakterielle Wiederbesiedelung zu verhindern. Wenn Bakterien im Nervenkanalsystem verbleiben weil entweder Nervkanäle ungenügend auf-bereitet  wurden oder Nervkanäle sogar übersehen wurden oder der Zahn nicht bakteriendicht restauriert wurde, kann sich im knöchernen Bereich um
die Wurzelspitze eine Entzündung bilden. Diese kann anhand von Röntgen-
aufnahmen diagnostiziert werden. Schmerzen müssen dabei nicht auftreten.
In diesen Fällen muss eine Wurzekanalbehandlung wiederholt werden. Die bei der Erstbehandlung begangenen Fehler müssen dabei korrigiert werden.

Endodontische Mikrochirurgie (Wurzelspitzenresektionen)
Sollte es trotz fachgerecht durchgeführter Wurzelkanalbehandlung zu einer Entzündung im Bereich der Wurzelspitze kommen,oder eine bereits vor-handene  nicht ausheilen, kann dies häufig mit einer Wurzelspitzenresektion behandelt werden. Dabei wird die Wurzelspitze freigelegt , das entzündliche Gewebe entfernt und die Wurzel bzw. der Wurzelkanal von retrograd aufbereitet, gereinigt und mit speziellen Materialien abgefüllt. Diese Behandlung wird zur Darstellung feinster anatomischer Strukturen mit dem Dentalmikroskop und speziellen Instrumenten wie feinster Ultraschallspitzen durchgeführt.
Diese Wurzelspitzenresktion stellt mit der Wurzelkanalbehandlung und der
Revision einer Wurzelkanalbehandlung die letzte Möglichkeit dar einen erkrankten Zahn zu retten. Alternativ wäre eine Entfernung des Zahnes nötig.
Ein dann nötiger Ersatz des Zahnes durch eine Brücke oder ein Implantat könnte aber weitreichende und umfangreiche Behandlungen nötig machen. 

Parodontalbehandlung

Karies und Zahnbetterkrankungen sind Volkskrankheiten mit nahezu gleich häufigem Auftreten. So leiden ca. 60% der Erwachsenen an Parodontitis (besser bekannt als Parodontose). Parodontitis ist eine chronisch oder akut verlaufende bakteriell induzierte Erkrankung des Zahnhalteapparats. Diese Erkrankung verläuft chronisch oder akut, führt zur Entzündung des Zahnfleischs und des Kiefer-knochens und letztlich zu Zahnverlust. Eine Parodontitis beginnt mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) die sich durch Rötung, Schwellung und erhöhte Neigung zu Zahnfleischbluten bemerkbar macht. Aus einer oberflächlichen Gingivitis kann bei weiterem Fortschreiten durch Übergreifen auf den Kieferknochen eine Parodontitis entstehen. Äußere Anzeichen können Mundgeruch, Zahnlockerungen oder Stellungsveränderungen der Zähne sein.
Gingivitis und Parodontitis entwickeln sich wenn Zahnbeläge unzu-
reichend entfernt werden. Durch Endlagerung von Mineralen aus dem Speichel entsteht Zahnstein. Dieser fördert das Wachstum von
Zahnbelägen (Plaque) in Richtung Zahnwurzel. Dabei entsteht ein Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch, die sog. Zahnfleischtasche.
Diese Zahnfleischtasche ist ein ideales Bakterienbiotop. Gifte aus dem Bakterienstoffwechsel gelangen in das umgebende Zahn-fleisch und rufen dort eine Entzündung hervor.Die Schwere der Entzündung hängt auch von der individuellen Stärke der Körperab-
wehr des Patienten ab. Unbehandelt kann eine Parodontitis zu Zahnverlust führen. Da eine Parodontitis nicht eigentlich heilbar ist
bedarf sie einer lebenslangen Nachsorge.
Zusätzlich hat eine Parodontitis aber auch Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit. So werden z.B. Herz- Kreislauferkrankungen
(Infarkte), Diabetes, Schlaganfälle und Frühgeburten damit in Verbindung gebracht. 

Die systematische Behandlung einer bestehenden Parodontitis bringt diese meist zum Stillstand.Die Grundlage jeder, mehrere Schritte durchlaufende, Behandlung ist die vollständige Entfern-
ung der bakteriellen Paque. 
           Ohne Plaque keine Parodontitis!
Für den Erfolg einer Parodontitisbehandlung sind die Mitarbeit des
Patienten und die kontinuierliche Nachsorge von ausschlag-gebender Bedeutung.